Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Anbieter und Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für alle Leistungen von Mauro Zoffoli, Einzelunternehmen, handelnd unter der Bezeichnung «Kundenhebel», Zypressenstrasse 82, 8004 Zürich (nachfolgend «Kundenhebel»), gegenüber seinen Kunden (nachfolgend «Kunde»).
1.2 Kundenhebel erbringt Leistungen ausschliesslich für Unternehmen und Selbständige, nicht für Konsumenten.
1.3 Massgebend ist zuerst die unterzeichnete oder per E-Mail bestätigte Auftragsbestätigung, danach die Offerte und erst dann diese AGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn Kundenhebel ihnen schriftlich zustimmt.
2. Leistungen
2.1 Kundenhebel plant, erstellt und optimiert Online-Werbekampagnen, insbesondere auf Google, Meta (Facebook, Instagram) und LinkedIn, und erbringt damit verbundene Leistungen wie Tracking, Analyse und Beratung. Der genaue Umfang ergibt sich aus der Auftragsbestätigung.
2.2 Das «Performance Setup» ist eine einmalige Leistung: Analyse, Aufbau der Kampagnenstruktur, Anzeigen, Conversion-Tracking und Nachjustierung während 14 Tagen nach dem Start.
2.3 Der «Growth Retainer» ist eine laufende monatliche Betreuung: Optimierung von Budget, Geboten, Suchbegriffen und Anzeigen, Reporting und ein monatliches Review-Gespräch.
2.4 Kundenhebel erbringt seine Leistungen sorgfältig und nach dem aktuellen Stand der Praxis. Geschuldet ist die sorgfältige Ausführung, nicht ein bestimmter Erfolg. Ziele wie Anzahl Anfragen, Kosten pro Anfrage oder Umsatz sind Planungswerte und keine Garantie, da sie von Markt, Wettbewerb, Angebot, Website und den Werbeplattformen abhängen.
2.5 Kundenhebel darf für einzelne Aufgaben Dritte beiziehen, bleibt aber gegenüber dem Kunden für die Leistung verantwortlich.
3. Mitwirkung des Kunden
3.1 Der Kunde stellt die für den Auftrag nötigen Zugänge, Informationen, Bilder und Texte rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen wegen fehlender Mitwirkung verlängern die vereinbarten Fristen entsprechend.
3.2 Der Kunde beantwortet eingehende Anfragen selbst und meldet Kundenhebel regelmässig, welche Anfragen zu Aufträgen geworden sind, soweit dies für die Optimierung vereinbart ist.
3.3 Der Kunde gibt Anzeigentexte und wesentliche Kampagnenänderungen frei. Erfolgt innert 3 Arbeitstagen keine Rückmeldung, gelten sie als freigegeben, sofern nichts anderes vereinbart ist.
4. Inhalte und rechtliche Verantwortung
4.1 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass sein Angebot, seine Website und die von ihm gelieferten oder freigegebenen Inhalte rechtmässig sind. Dazu gehören insbesondere Wettbewerbsrecht, Urheber- und Markenrecht, Datenschutz sowie branchenspezifische Vorschriften wie Heilmittel- und Standesrecht.
4.2 Kundenhebel weist den Kunden auf offensichtliche rechtliche Risiken hin, die ihm bei der Arbeit auffallen. Eine rechtliche Prüfung oder Rechtsberatung ist nicht geschuldet.
4.3 Der Kunde stellt Kundenhebel von Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Kunden gelieferten oder freigegebenen Inhalten beruhen.
5. Werbekonten und Werbebudget
5.1 Werbekonten, Tracking, Produktfeeds und alle damit verbundenen Daten laufen auf den Namen des Kunden und gehören ihm. Kundenhebel erhält für die Dauer des Auftrags einen Zugang.
5.2 Das Werbebudget ist nicht im Honorar enthalten. Der Kunde bezahlt es direkt an die jeweilige Plattform mit seinem eigenen Zahlungsmittel. Das monatliche Budget wird in der Auftragsbestätigung festgelegt und von Kundenhebel nur mit Zustimmung des Kunden verändert.
5.3 Für Entscheidungen, Richtlinien, Störungen, Abrechnungen und Kontosperrungen der Werbeplattformen ist Kundenhebel nicht verantwortlich. Kundenhebel unterstützt den Kunden aber bei der Klärung.
6. Preise und Zahlung
6.1 Es gelten die Preise gemäss Offerte bzw. Auftragsbestätigung in Schweizer Franken. Kundenhebel ist derzeit nicht mehrwertsteuerpflichtig. Tritt die Steuerpflicht ein, wird die Mehrwertsteuer zusätzlich verrechnet.
6.2 Das Performance Setup wird bei Auftragserteilung in Rechnung gestellt. Der Growth Retainer wird monatlich im Voraus in Rechnung gestellt.
6.3 Rechnungen sind innert 10 Tagen ohne Abzug zahlbar. Nach unbenutztem Ablauf der Zahlungsfrist gerät der Kunde mit einer Mahnung in Verzug, und es wird ein Verzugszins von 5 % pro Jahr geschuldet.
6.4 Ist eine Rechnung länger als 14 Tage nach der Mahnung offen, darf Kundenhebel die Leistungen nach Ankündigung unterbrechen. Die Werbekampagnen werden in diesem Fall pausiert, damit dem Kunden keine weiteren Werbekosten entstehen.
6.5 Preisanpassungen für den Growth Retainer kündigt Kundenhebel mindestens 2 Monate im Voraus an. Der Kunde kann den Vertrag bis zum Inkrafttreten auf diesen Zeitpunkt beenden.
7. Laufzeit und Beendigung
7.1 Der Growth Retainer läuft auf unbestimmte Zeit ohne Mindestlaufzeit. Er kann von beiden Parteien per E-Mail auf das Ende eines Kalendermonats beendet werden.
7.2 Das gesetzliche Recht beider Parteien, den Auftrag jederzeit zu beenden (Art. 404 OR), bleibt vorbehalten. Bei einer Beendigung vor Monatsende wird der Retainer anteilig bis zum Beendigungsdatum abgerechnet. Bereits erbrachte Leistungen und das Setup sind in jedem Fall geschuldet.
7.3 Nach Vertragsende entfernt Kundenhebel seine Zugänge zu den Konten des Kunden oder lässt sie entfernen. Auf Wunsch übergibt Kundenhebel eine kurze Dokumentation der Kampagnen.
8. Rechte an Arbeitsergebnissen
8.1 Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das zeitlich und örtlich unbeschränkte Recht, die für ihn erstellten Anzeigentexte, Kampagnenstrukturen und Gestaltungen zu nutzen und zu verändern.
8.2 Allgemeines Wissen, Vorlagen, Checklisten und Methoden von Kundenhebel bleiben bei Kundenhebel.
9. Haftung
9.1 Kundenhebel haftet für Schäden, die es vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht, nach den gesetzlichen Bestimmungen.
9.2 Für leichte Fahrlässigkeit ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf den direkten Schaden und auf die Höhe der Honorare der letzten 12 Monate beschränkt. Die Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist ausgeschlossen.
9.3 Das vom Kunden ausgegebene Werbebudget gilt nicht als Schaden, soweit es im Rahmen des vereinbarten Budgets und der freigegebenen Kampagnen verwendet wurde.
10. Vertraulichkeit und Referenzen
10.1 Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der anderen Partei, insbesondere Geschäftszahlen, Kundendaten und Strategien, vertraulich. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende.
10.2 Kundenhebel darf den Namen und das Logo des Kunden als Referenz nennen, sofern der Kunde nicht widerspricht. Konkrete Zahlen und Ergebnisse veröffentlicht Kundenhebel nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden.
11. Datenschutz und Auftragsbearbeitung
11.1 Bearbeitet Kundenhebel im Rahmen des Auftrags Personendaten im Auftrag des Kunden, etwa Kontaktdaten aus Anfragen oder Kundenlisten für Zielgruppen, ist der Kunde Verantwortlicher und Kundenhebel Auftragsbearbeiter im Sinne von Art. 9 DSG.
11.2 Kundenhebel bearbeitet diese Daten nur für den vereinbarten Zweck, nach den Weisungen des Kunden und nicht für eigene Zwecke. Kundenhebel trifft angemessene technische und organisatorische Massnahmen zur Datensicherheit, insbesondere geschützte Zugänge mit Zwei-Faktor-Anmeldung.
11.3 Der Kunde erteilt die allgemeine Zustimmung, dass Kundenhebel für die Auftragserfüllung übliche Dienste wie Google Workspace und die jeweiligen Werbeplattformen einsetzt. Über geplante neue Unterauftragsbearbeiter informiert Kundenhebel den Kunden vorab. Der Kunde kann aus wichtigem Grund widersprechen und den Vertrag in diesem Fall beenden.
11.4 Nach Vertragsende gibt Kundenhebel Personendaten des Kunden zurück oder löscht sie innert 30 Tagen, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
11.5 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er die Daten rechtmässig erhoben hat und seine Website eine zutreffende Datenschutzerklärung enthält.
12. Schlussbestimmungen
12.1 Kundenhebel kann diese AGB anpassen. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht, gelten sie als angenommen. Im Fall eines Widerspruchs kann der Kunde den Vertrag auf das Inkrafttreten beenden.
12.2 Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Rest gültig. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine Regelung ersetzt, die ihrem Zweck am nächsten kommt.
12.3 Es gilt Schweizer Recht. Gerichtsstand ist Zürich.
Stand: 8. November 2026